Mit der Zeit wurde das
Eichenkreuz als Abzeichen des deutschen CVJM mehr und mehr vom Dreieck
verdrängt. Ende 1920 war in einem
Preisausschreiben zu lesen, dass ein neues Abzeichen für den CVJM gesucht
wird. Johannes Tack fühlte
sich durch dieses Preisausschreiben sogleich angesprochen und fing sofort
an, verschiedene Entwürfe zu machen. Als er schon einen Entwurf
eingesandt hatte, saß er eines Sonntags in der Kirche und blickte mit
Interesse auf das gegenüberliegende, bleiverglaste Fenster. Es ging
nicht, wie heute, ein Flächenmuster von unten nach oben durch das ganze
Fenster, sondern die bunte Bleiverglasung lehnte sich oben an das runde Maßwerk
an. In der Mitte des Maßwerkes sah er, wie die schwarzen Bleistreifen ein
auf der Ecke stehendes Quadrat bildeten, ferner sah er in der Nähe auch
waagerechte und senkrechte Linien. Da kam ihm plötzlich der Gedanke, dass
das auf der Ecke stehende Quadrat durch ein Kreuz ausgefüllt werden könnte,
in das drei Eichenblätter hineinragten. Zu Hause zeichnete er es genau
auf und dachte: Die drei Eichenblätter passen sich mit ihren Stielen dem
Kreuz an, sind ihm untergeordnet und lassen dem Kreuz den Vorrang, so dass
die Vaterlandsliebe doch dem christlichen Glauben untergeordnet sei und an
zweiter Stelle stand. Jedes Blatt war mit einem Stiel verbunden. Diese
kreuzten sich in der Mitte und füllten den unteren Teil des Kreuzes aus. |
Unterschiedliche Formen des Logos:
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